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Städtebauförderung für drei von farwick + grote betreute Projekte

Abb.: farwick + grote Ahaus/ Dortmund

Gleich drei Projekte, für die farwick + grote als Voraussetzung der Förderantragsstellung die Entwurfsplanung erarbeitet hat, haben vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW einen positiven Förderbescheid über die Zuwendung von Städtebaufördermitteln erhalten:

2,655 Millionen Euro – und damit eine 90-prozentige Förderung – erhält die Stadt Gescher zur Aufwertung und Modernisierung des Theater- und Konzertsaals der Gesamtschule Gescher zu einem neuen multifunktionalen Veranstaltungszentrum. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zum Erhalt und Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die baulichen und technischen Mängel des 420 m² großen Konzert- und Theatersaals aus dem Jahr 1974 zu beseitigen, dessen gestalterisches Erscheinungsbild deutlich aufzuwerten sowie den Primärenergieverbrauch des Gebäudeteils zu senken, um den modernisierten Saal als neue kulturelle Mitte im Quartier Borkener Damm zu etablieren.

Nachdem die Stadt Stadtlohn bereits 2017 einen positiven Förderbescheid über 2,25 Millionen Euro für das Regionale-2016-Projekt „Die Berkel! Leben mit dem Fluss“ erhalten hatte, wurden ihr nun aus dem Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ weitere 1,562 Millionen Euro bewilligt. Diese fließen in die Sanierung und den Umbau der historischen Berkelmühle, die zukünftig als Bildungs- und Begegnungsort das Stadtmarketing, Gastronomie, Büroräume sowie das „Haus der kleinen Forscher“ als außerschulischen Lernort beherbergen wird.

Ebenfalls gefördert durch das Städtebauprogramm 2018 wird die Stadt Borken, deren Umbau des Rathauses zu einem Bürgerhaus mit 3,507 Millionen Euro Förderung unterstützt wird. Geplant ist ein Erweiterungsneubau, der sich gestalterisch am bereits vorhandenen historischen Gebäudeteil orientiert und einen Sozialraum, das Stadtarchiv sowie Büroräume mit den zugehörigen Nebenräumen umfassen wird.